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PNP vom 31.03.2011:

Standbein in Passau, Spielbein anderswo
Festival Young Classic Europe erweitert sich um Spielorte in Italien, Österreich und Slowenien − Ivan Bakalow: Dreiflüssestadt bleibt Schwerpunkt 

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Ivan Bakalow (Foto: T.Scholz )
    
Das Europäische Jugend-Musik-Festival geht neue Wege: Young Classic Europe wird seinem Namen nicht nur gerecht, was die Künstler betrifft, sondern auch, was die Spielorte betrifft. Ivan Bakalow, der Begründer und Leiter des Festivals, gab jetzt bekannt, dass man Kooperationen schließt mit Österreich, Italien und Slowenien. Künftige Spielorte sind Salzburg, Ljubljana und Villa Vigoni am Comer See.

„Es wird Zeit, sich weiterzuentwickeln und das europäische Profil des Festivals zu schärfen“, sagt Ivan Bakalow. „Im Zeitalter der Mobilität und Kommunikation muss man weitergehen.“ Ziel ist wie künftig, europäische Talente bis 30 Jahre zu fördern, aber auch ein neues Publikum zu erreichen. Dazu kommt, dass das Festival den jungen Künstlern mehr Auftrittsmöglichkeiten verschaffen will.

Zwei EU-Förderprogramme hat der rührige Festival-Leiter aufgetan, die exakt für dieses Programm passen. „Das Wichtigste aber war, kompetente und zuverlässige Partner zu finden“, meint Bakalow. Seine Partner hat er sich sehr gezielt ausgesucht. So hat z. B. die Stadt Halle Interesse an einer Zusammenarbeit angemeldet, was Bakalow abgelehnt hat, weil er dort zu wenige Partner und Strukturen kennt.

In Salzburg arbeitet er mit der Universität Mozarteum und dem Leopold-Mozart-Institut für Hochbegabtenförderung zusammen. In Ljubljana mit der Akademija za glasbo, der Musikakademie der Universität, und am Comer See mit dem Deutsch-Italienischen Zentrum. Die Veranstaltungen dort finden nicht zeitgleich zu Passau statt. So laufen die Veranstaltungen in Italien im Mai, in Ljubljana im Juni und Anfang November in Salzburg. Das Passauer Festival findet wie gehabt im Herbst statt. Vom 14. Oktober bis 18. November kann man zehn Veranstaltungen erleben (siehe Kasten rechts). „Zentrum des Europäischen Jugend-Musik-Festivals bleibt Passau“, sagt Bakalow. Die Finanzierung der Auslandsschiene läuft völlig getrennt von Passau. „Wir bleiben damit in gewissen übersichtlichen Grenzen und ich verliere nicht die Kontrolle“, sagt Bakalow realistisch. Der Etat für den Passauer Teil beträgt wie im vergangenen Jahr 56 000 Euro. Ohne Sponsoren wäre der Etat nicht zu stemmen. Auch für Passau denkt Bakalow an eine Erneuerung. Im nächsten Jahr will er das Festival eventuell um zwei Veranstaltungen erweitern. „Mein Ziel ist: Passau treu bleiben, aber über die Grenzen sehen und musizieren“, sagt Bakalow.

In der Sprache der Bildenden Kunst würde man sagen: Standbein Passau, Spielbein anderswo. Dass die Synergien für die Region positiv sind − ja, das kann man jetzt schon vorhersehen und sich darauf freuen. Wieder ein Signal mehr aus Passau als Musikstadt.

  

Edith Rabenstein

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