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PNP vom 18.10.2011:

Karriere-Sprungbrett Passau
Das Passauer Jugend-Musikfestival „Young Classic Europe“ besticht erneut mit höchster Qualität

ibakalow

Berauschende Klangeffekte: Izidor
Grafenauer.
− Foto: Klaus Ditté/rogerimages.de
    
Wieder einmal hat sich das Europäische Jugend-Musikfestival Passau alias „Young Classic Europe“ als Geheimtipp und Talentschmiede auf höchstem Niveau erwiesen: Was beim Kammerkonzert am Montagabend im Passauer Leopoldinum mit den slowenischen Solisten Izidor Grafenauer (Gitarre) und Katja Meljnikov (Violoncello) geboten wurde, sprengte den Rahmen eines herkömmlichen Jugendfestivals in Niveau und musikalischem Anspruch bei weitem.
Gleich die ersten Töne Grafenauers mit Regondis „Nocturne“ op. 19 zogen das Publikum mit fein ausgefeilter Technik und einer Interpretation voller Tiefgang in ihren Bann. Auch in den nachfolgenden Werken von Britten (op. 70) und Albeniz (Suite Espanola, op. 47) zeigte Grafenauer berauschende Klangeffekte und bewies eindrucksvoll seine Kombination stupender Technikmit einer Interpretationsdichte sondergleichen. Für den stürmischen Applaus vor der Pause bedankte er sich mit einer mitreißend-jazzigen Zugabe.
Nach der Pause zog die junge Violoncellistin Katja Meljnikov in den „Fünf lyrischen Melodien für Violoncello und Klavier“ von Skerjanc durch ihren großen musikalischen Atem und interpretatorische Dichte in den Bann, die ihre Jugendlichkeit vergessen ließen. Auch in der abschließenden „Sonata für Violoncello und Klavier“ d-Moll, op. 40, von Schostakowitsch erwies sich Mojca Pucelj (Klavier) als einfühlsame Begleiterin, die der Solistin die großen dramatischen Entwicklungen, vor allem im Allegro non troppo, maßgeblich erleichterte.
Am Ende eines erfüllten Abends bleibt die Gewissheit, dass diese Ausnahme-Talente in kürzester Zeit international Karriere machen werden, ähnlich der Pianistin Olga Scheps, die 2010 mit dem „EchoKlassik“ ausgezeichnet wurde und am29.Oktober bei „Young Classic“ zu hören ist. Großer Schluss-Beifall für die begeisternden Solisten, zugleich aber Dank den Initiatoren im Hintergrund, die schon seit 14 Jahren das Festival höchst erfolgreich steuern.


Toni Daumerlang

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