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PNP vom 24.Oktober 2009

 

Virtuos und mitreißend

Apollon Musagete Quartett in Freudenhain  


Mit einem virtuosen Konzert hat das „Apollon Musagete Quartett“, das im Rahmen des 12. Europäischen Jugendmusikfestivals auftrat, am Mittwochabend im Festsaal auf Schloss Freudenhain die zahlreichen Zuhörer begeistert.

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 Foto: PNP

„Mir hat es gut gefallen. Das zweite Stück war gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem ergreifend und mitreißend“, schwärmten Christina Pilgram und Lisa Schneck. „Es war ein Genuss, zuzuhören“, erzählten Beatrix und Dr. Wolfgang Ullmann. Die Musiker spielten fantastisch. Der Musikpädagoge und Pianist Elmar Slama fand vor allem die langsamen Sätze „hinreißend“ und die Kombination zwischen Klassik und Moderne spannend. Besonders beeindruckte ihn „die Inspiration, die sie in den Saal bringen. Die Leute sitzen mit offenem Mund da.“

Die jungen polnischen Musiker Pawel Zalejski (Violine), Bartosz Zachlod (Violine), Piotr Szumiel (Bratsche) und Piotr Skweres (Violoncello) boten erstklassige Kammermusik. Sie eröffneten den Abend mit dem eher unbekannten „Quartett Es-Dur“, das Friedrich Mendelssohn-Bartholdy im Alter von 14 Jahren komponierte. Das Quartett bot damit ein ungewöhnliches Klangerlebnis. Das Stück begann eher lyrisch und erinnerte an den Traum eines Kindes vom Paradiesgarten. Den zweiten Satz interpretierten die jungen Künstler einfühlsam und tiefgehend, die Fuga lebhaft und fröhlich.

Mit dem „Quartett Nr. 1 C-Dur“ präsentierten die Vier den polnischen Komponisten Karol Szymanowski, der in dem Werk impressionistische und expressionistische Elemente verband. Sie fanden es „schade“, dass dieser trotz einer „Musik auf enormem Niveau“ selten gespielt wird. Polytonal wurde diese im dritten Satz, bei dem jedes Instrument eine andere Tonart darbot.

„Unterbrochener Gedanke“ hieß ein sehr kurzes Stück des zeitgenössischen polnischen Komponisten Krzysztof Penderecki, das wie eine Idee kam und ging. Mit dem Streichquartett a-Moll von Johannes Brahms setzten die Ausnahmespieler einen fulminanten Schlussakkord. Das „Apollon Musagete Quartett, das im Jahr 2008 den ersten Preis des internationalen ARD-Musikwettbewerbs erzielte, bot es sehr individuell, aber stilgetreu dar.


Die Zuschauer würdigten es mit lang anhaltendem, kräftigem Applaus. Mit zwei Zugaben, darunter die erfrischende, lebensfrohe Eigenkomposition „südamerikanische Saitensprünge“ klang das Konzert aus.  - tw

 

 

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