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Presse Echo
PNP 09.10.2000
Eröffnungskonzert des 3. EJMF Passau 2000
Orchester des Südostbayer. Städtetheaters, Solistin: Julia Fischer mit Tschaikowsky – Violinkonzert D-Dur

„…Zum musikalischen Hoch-Erlebnis wurde die Bekanntschaft mit der jungen Geigerin Julia Fischer, die den Solopart zu Peter Tschaikowskys Violinkonzert mit unglaublicher Bravour meisterte. Tschaikowskys üppige (Andante) Melodik wurde hier nachgerade zelebriert, gerann aber nicht zu Ton-Sirup. Jugendliche frische, Unbefangenheit, aber auch tiefe Einsicht in das Wesentliche kennzeichnen diese außerordentliche Künstlerin. Jeder Ton ist bei ihr überlegt geformt, hat Körper und Charakter, dringt dem Hörer tief ins aufgeschlossene Gemüt….“



PNP 17.10.2001

„Stars von Morgen“ aus St Petersburg

„Am Ende wurde einem fast schwindlig angesichts derartigen Könnens, jugendlichen Elans, aber auch unglaublicher künstlerischer Reife. Im Festsaal des Schlosses Freudenhain waren im Rahmen des 4. Europäischen Jugend Musik-Festivals am Sonntagabend „Stars von Morgen“ aus der Spezialschule des Konservatoriums St. Petersburg zu Gast.  Sie lieferten ein „Furioso virtuosi“, musikalisch-technische Drahtseilakte ohne Netz – und ohne das geringste Anzeichen zu einem Absturz auf die Spielwiese schierer technischer Brillanz.“



PNP 18.10.2001

Konzert der Perkussionsgruppe „Akzent“

„…Am Ende ihres atemberaubenden, eineinhalbstündigen Klangfeuerwerks ernteten die sechs Teenager minutenlang stehende Ovationen. Was Georgi Zvetkov (12), Wladislaw Warbanov (14), Wladimir Petrov (14), Georgi Trifonov (17), Wasilena Serafimova (15) und Kalina Serafimova (20) nicht nur aus den vier Stand-Xylophonen, sondern auch aus Schlagzeug und Tam-Trommel, Claves und Triangel anstellten, mit purem, rhythmischem Händeklatschen und sogar einfachen Plastiktüten bewirkten, wird den jungen Zuhörern unvergesslich bleiben. Dabei beeindruckte die spielerisch wirkende Omnipotenz an allen Instrumenten ebenso wie Verständnis und Harmonie untereinander. Internationalem Spitzenstandart gemäß reichte das Repertoire von Brahms bis zu Volksliedern.“



PNP 23.10.2004

Eröffnungskonzert des 7. EJMF Passau 2004
Orchester des Südostbayer. Städtetheaters, Solist: Wen Yu Shen mit Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3

„….den 18-jährigen chinesischen Pianisten Wen Yu Shen, zierlich von Gestalt, aber musikalisch ein Riese mit ans fantastische grenzendem potenzial virtuoser Geläufigkeit und ausgeprägtem musikalischen Intellekt. Mit Sergej Rachmaninows drittem Klavierkonzert hatte er sich einen „Achttausender“ der Tastenliteratur vorgenommen. Und da, wo in diesem Werk für viele seiner schon reiferen Kollegen die Luft ziemlich dünn wird, durchstieg der hochbegabte Asiate äußerlich ungerührt die gefährlichsten Steilwände, ohne auch nur einmal auszugleiten. Beinahe schon beängstigend verband Wen Brillanz, Kraft und spätromantische Noblesse in einer Weise, die unwillkürlich an Vladimir Horowitz denken ließ.“



PNP 10.11.2004

Konzert des norwegischen Trio Brio

„Drei sehr junge Musiker betraten die Bühne, mehr verhalten, beinah schüchtern, machten neugierig auf das Kommende. Große Literatur stand auf dem Programm und das Ensemble begann sein kraftvolles Spiel, fesselte bereits mit dem ersten Ton das Publikum und lies es nicht mehr los, bis zum allerletzten, verklingenden Ton. Es war ein Abend der Empfindsamkeit……Ranghild Hemsing (Violine), Frida Frederikke Waaler Waervaagen (Cello) und André Haehre (Klavier)…….gaben ihrem Spiel eine große Lebendigkeit, musizierten mal verhalten, mal sprühend feurig und begnügten sich bei weitem nicht nur mit der Vorführung makelloser Technik. Höhepunkte wurden wie kleine Skulpturen zart herausgearbeitet…. Ihre innige Deutung des Schubertschen Andante ging sehr zu Herzen, es war, als ob Engel sich zärtlich über die Liebe unterhielten. Das in 16-jährigen Musikern solch große Gefühle angelegt sind, machte staunen….“ 



PNP 09.10.2006

Eröffnungskonzert des 9.EJMF Passau 2006
Niederbayerische Philharmonie, Solistin:  Alice Sara Ott mit Tschaikowsky-Klavierkonzert

„…Die Fanfarenklänge zu Beginn des ersten Satzes in Peter Tschaikowskys 1. Klavierkonzert in b-Moll kündigten einen Triumph an:  Alice Sara Ott setzt die berühmten ersten drei Akkorde mit einer inneren Spannung und straffen Überzeugungskraft, dass kurzerhand Hunderte weit offene Augen sie fixierten und nicht mehr losgeben. Ott ….bezaubert mit ihrer Bandbreite an Anschlagstechnik und Klangfarbenvariationen. Der Flügel, dessen hervorragende Stimmung den Tschaikowsky-Kraftakt bis zum Ende blendend übersteht, singt, säuselt, glüht und poltert – was die 18-Jährige auch will, er macht es. Ott ist nicht nur technisch auf einer erstaunlich hohen Reifestufe, sie kostet die Musik aus mit Leidenschaft und Herz…….“



PNP 11.10.2006

Konzert der „Bassiona Amorosa“

„….Der Hörer sieht sich deshalb weniger durch die Harmonik der Stücke selbst als durch die Klangeigenschaften des Kontrabasses herausgefordert – eine Strategie, die am Montag bestens funktionierte: Selbst häufig bemühte Werke wie der „Frühling“ aus Antonio Vivaldis „Jahreszeiten“, das Andante aus Mozarts Klavierkonzert C-Dur und die „Ungarische Rhapsodie Nr. 2“ von Franz Liszt kamen infolge der tiefen Tonlage, der ungeheuer dichten, warmen Tongefüge und der dynamischen Bandbreite der Instrumente herrlich unverbraucht daher. …. Gepaart mit dem Witz der Wiederernennung schufen die sechs Künstler am laufenden Band Momente des Lächelns und Staunens, denen sich weder die Kinder noch die Erwachsenen im Publikum entziehen konnten……Was nach dem letzten Ton der letzten Zugabe bleibt? Der Wunsch nach einer weiteren Zugabe, einer CD – und einem eigenen Kontrabass.“



PNP 13.10.2007

Violinabend mit Yossif Ivanov

„Was für ein Klang: Füllig und farbstark quellen die Töne aus der Violine von Yossif Ivanov. Jeder Einzelne von ihnen besitzt Deckkraft und Aussage, egal ob der belgische Künstler ihn aus dem Instrument streicht, zupft oder reißt. So entsteht unter den Fingern des 21-Jährigen eine Musik von großer Bestimmtheit und einer Sogkraft, der sich bei seinem Auftritt beim Europäischen Jugend-Musik-Festival am Donnerstag in Passauer Schloss Freudenhain niemand entziehen konnte. …….Morice Ravels Hommage an die Zigeunermusik, „Tzigane“, war schlichtweg ein Erlebnis: Orientalische Schnörkel, satte Akkordpassagen und verrückte Kombinationen der Register von Pizzicato bis Flageolett bestimmen den Violin-Part………Ein Ende, nach dem man glücklich nach Hause gegangen wäre – hätte Ivanov nicht noch die „Poème“ von Chausson, eine herzzerreißende, technisch perfekte Interpretation von Waxmans „Carmen“ und zwei Zugaben anzubieten gehabt. So ging man etwas später. Dafür sehr, sehr glücklich.“



PNP 01.11.2007

Konzert des Aquilon Bläserquintett

„…Was Sabine Raynaud (Flöte), Claire Sirjacobs (Oboe), Stéphanie Corre (Klarinette), Gaelle Habert (Fagott) und Guillaume Lefert (Waldhorn) am Dienstag beim Europäischen Jugend Musikfestival im Passauer Kloster Niedernburg zur Aufführung brachten, sucht in vielfacher Hinsicht seinesgleichen……….Zur Vitalität gesellt sich bei Aquilon eine Ausdruckskraft, der man sich kaum entziehen kann. Das liegt nicht allein an den vielen Artikulationstechniken der jungen Künstler. Sie haben sich gemeinsam mit der Musik auseinandergesetzt und kommen zu einer gemeinsamen Aussage………….Zwei Zugaben forderte der stürmische Beifall – jede davon eine zu wenig.“



PNP 04.11.2008

Abschlusskonzert des 11.EJMF Passau 2008
Akademisches Kammerorchester Passau
Solist: Sebastian Manz, Klarinette

„.Auf einen angeschlagenen Klarinettisten Sebastian Manz hatte Festivalleiter Ivan Bakalow das Publikum des Abschlusskonzerts am Sonntag im übervollen Passauer Rathaussaal vorbereitet. Dennoch spielte der diesjährige Gewinner des ARD-Musikwettbewerbes ein so großartiges Konzert, dass man sich ernsthaft fragen möchte: Wenn dies der kranke Manz war, kann man den gesunden dann überhaupt verkraften?......Die wird keine Sekunde lang enttäuscht, diese Erwartung, sondern permanent übertroffen. Nicht nur, weil Manz sein Instrument scheinbar ohne technische Mühe durch die kniffligsten Skalen tanzen lässt. Nicht nur, weil das sanfte Timbre der Bassetklarinette mit schimmernden, dichten Tiefen und luftiger Klarheit in den Spitzentönen unmittelbar unter der Haut nachklingt. Nicht nur, weil Mozart das Konzert genau diesem Instrument und seinen Möglichkeiten auf den hölzernen Leib geschrieben hat. Was an diesem Abend letztlich so beglückt. Ist Manz’s Fähigkeit, diese Musik zu seiner Musik zu machen – uns sie mit einer solchen Lebendigkeit sprechen zu lassen, dass jeder Einzelne der 450 Besucher im Saal am Ende Grund zum Jubeln hat.“



 

 

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