Kammerkonzert
Samstag, den 21. November 2026 19.00 Uhr, Heilig-Geist-Kirche

Kammerkonzert

Opus13 Streichquartett
Das preisgekrönte Quartett spannt den Bogen von klassischer Reife über nordische Romantik bis zu existenzieller Dramatik. Auf Joseph Haydns Spätwerk op. 77 Nr. 1 folgt Edvard Griegs unvollendetes 2. Streichquartett in F-Dur. Den programmatischen Höhepunkt setzt Franz Schuberts monumentales d-Moll-Quartett „Der Tod und das Mädchen“ – eines der aufregendsten Meisterwerke der gesamten Kammermusikliteratur.

Mit dem Gewinn der ersten Preise beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb der Wigmore Hall 2025 sowie beim Wettbewerb in Bordeaux hat sich das Quartett Opus13 fest in der internationalen Kammermusikszene etabliert. Gegründet wurde das Ensemble 2014 in Oslo. Ihr Name nimmt Bezug auf Mendelssohns leidenschaftliches a-Moll-Quartett op. 13 – das erste Werk, das die norwegischen Geiger Sonoko Miriam Welde und Edvard Erdal sowie der Bratschist Albin Uusijärvi und der Cellist Daniel Thorell (beide aus Schweden) gemeinsam erarbeiteten.
Zu den aktuellen Höhepunkten zählen Debüts im Concertgebouw Amsterdam, in der Wigmore Hall London, der Hamburger Laeiszhalle, der Philharmonie Essen, im De Doelen Rotterdam und im Konserthus Stockholm. Als Residenzensemble ist das Quartett für drei Spielzeiten bei der Leeds International Chamber Series zu Gast. Zudem führten Einladungen das Ensemble zu Festivals nach Bergen, Banff und zum Baltic Sea Festival sowie auf Tourneen nach Südkorea und Japan mit Konzerten in Tokio, Osaka und Yokohama.
Opus13 konzertiert regelmäßig mit namhaften Solisten wie Janine Jansen, Leif Ove Andsnes, Tabea Zimmermann und Anne Sofie von Otter. Seit 2025 vertieft das Quartett seine Ausbildung bei Prof. Oliver Wille (Kuss Quartett). Darüber hinaus zeichnen die Musiker als Gründer und künstlerische Leiter für das jährliche Kammermusikfestival „Vinterspill på Lillehammer“ in Norwegen verantwortlich.

Den besonderen Klang des Ensembles prägen erlesene Instrumente – darunter historische Meisterwerke von Stradivari (1736), Guadagnini (1751) und Gagliano (1772) sowie eine moderne Viola von Christophe Landon –, die den Musikern als großzügige Stiftungsleihgaben zur Verfügung gestellt werden.


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Tickets 35,- Euro / ermäßigt 25,- Euro 
 
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PROGRAMM:


Joseph Haydn (1732-1809):
Quartett G-Dur, Op. 77 Nr.
Alegro moderato
Adagio
Menuetto. Presto
Finale. Presto

Edvard Grieg (1843-1907):
Quartett Nr. 2 F-Dur „Unfinished“
Sostenuto-Allegro vivace e grazioso
Allegro Scherzando-Piu vivo-Minore da capo sin‘ al fine
Adagio
Allegro giocoso

PAUSE

Franz Schubert (1797-1828):
Quartett Nr. 14, d-Moll „Der Tod und das Mädchen“
Allegro
Andante con moto
Scherzo. Allegro molto
Presto-Prestissimo